Handlungsfelder
1. Finanztransparenz und Mittelverwendung stärken
Gestützt auf die Evaluation 2026 will die Trägerschaft künftig Budget, Jahresrechnung und Mittelverwendung klar und nachvollziehbar darstellen. Ergänzt durch einen Jahresbericht, Projektkostenübersichten und Hinweise zu Revision und Kontrolle wird sichtbar, wie Spenden eingesetzt werden und welche Wirkung sie erzielen.
2. Projektbeschreibungen systematisch ausbauen
Für jedes Projekt sollen Ziele, Zielgruppen, Aktivitäten, erwartete Ergebnisse, Kostenrahmen, Zeitplan und lokale Partner einheitlich dargestellt werden. Dies erhöht die Nachvollziehbarkeit und erleichtert Förderinstitutionen die Qualitätsbeurteilung.
3. Wirkung messbar und sichtbar machen
Neben persönlichen Beispielen sollen künftig messbare Indikatoren zeigen, wie viele Kinder, Familien oder Schulen erreicht werden und welche konkreten Veränderungen entstehen. Die Unterscheidung zwischen Leistungen (Output), Ergebnissen (Outcome) und Wirkung (Impact) wird klarer kommuniziert.
4. Governance und Verantwortlichkeiten offenlegen
Ein Organigramm, Rollenbeschreibungen und Hinweise auf Kontrollmechanismen sollen zeigen, wie die Trägerschaft geführt wird, wie Entscheidungen getroffen werden und wie die Qualität der Arbeit gesichert ist.
5. Kinderschutz und Compliance verankern
Ein eigener Bereich zu Kinderschutz, Beschwerdewegen, Prävention von Machtmissbrauch, Korruptionsprävention und ethischem Verhalten stärkt Glaubwürdigkeit und erfüllt internationale NGO‑ und DEZA‑Standards.
6. Risikoanalyse und Nachhaltigkeit vertiefen
Die Trägerschaft will künftig darstellen, welche sozialen, politischen und operativen Risiken bestehen und wie damit umgegangen wird. Ebenso wird erläutert, wie Projekte langfristig lokal getragen und in Gemeindestrukturen eingebettet werden.
7. Partnerschaften und lokale Verankerung konkretisieren
Die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Behörden, Schulen und kirchlichen Strukturen wird systematischer beschrieben. Dabei werden nicht nur Partner genannt, sondern deren konkrete Beiträge und Verantwortlichkeiten sichtbar gemacht.
8. Kommunikation auf Förderfähigkeit und Vertrauen ausrichten
Neben der authentischen Sprache der Organisation sollen strukturierte Informationen, überprüfbare Nachweise und professionelle Dokumentation ergänzt werden. So verbindet die Trägerschaft emotionale Glaubwürdigkeit mit fachlicher Professionalität.